Deep Sky - Dr. Christian Pinter - Fotogalerie

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Deep Sky

Sternhaufen, kosmische Nebel, Galaxien - Deep Sky Fotografie von der Großstadt aus zu betreiben, ist der ungezügelten und stetig fortschreitenden Lichtverschmutzung (Artikel) wegen kaum noch sinnvoll. Am ehesten lassen sich vom lichtverpesteten Wien aus noch stellare (also selbst im Teleskop nur punktförmig anmutende) Objekte erblicken, vor allem Offene Sternhaufen (Artikel).

Denn eine hohe Vergrößerung beim Beobachten bzw. ein hohes Öffnungsverhältnis beim Fotografieren dunkelt die lichtbesudelte Himmelsfläche etwas ab. Dieser Trick funktioniert leider nur bei punktförmigen Beobachtungsobjekten, nicht bei flächigen wie Galaxien oder Gasnebeln. Tipp: Schauen Sie sich die wirklich atemberaubenden Aufnahmen des steirischen Amateurs Johannes Schedler an.


Im Jahr 1702 wurde der Kugelsternhaufen M5 (Sternbild Schlange) entdeckt.
Der Kugelsternhaufen M53 im Sternbild Haar der Berenike. Entfernung: 60.000 Lichtjahre.
Persönlicher Weitenrekord: Der Quasar 3C273 im Sternbild Jungfrau ist etwa 2,4 Milliarden Lichtjahre entfernt.

Der offene Sternhaufen M67 im Krebs besteht aus Sonnen, die einst aus der gleichen Gaswolke geboren wurden.

Der Orionnebel, fotografiert im Februar 2017, ebenfalls in Wien. Ein bisschen habe ich dazugelernt, wie ein Vergleich mit dem folgenden Foto zeigt.

Der Orionnebel, fotografiert im Jänner 2016 - und zwar mit dem Teleskop der Balkonsternwarte.

Die Lichtverschmutzung setzt der Belichtungszeit rasch Grenzen.
Der Ringnebel M57 ist ein sogenannter Planetarischer Nebel im Sternbild Leier. In der Mitte deutet sich jener weiße Zwergstern an, der das Gebilde einst ins All geblasen hat.

Der Ex-Planet Pluto am 29./30. Juni 2016 nahe dem hellen Stern Pi im Schützen. Er stand nur 18 Grad hoch und ich musste über Wien hinweg fotografieren.
Im M17, dem Omeganebel, entstehen neue Sterne. Seine Lage im Schützen macht es schwer, ihn im Norden Wiens abzulichten.
Der M13 gilt als der vielleicht schönste Kugelsternhaufen am Nordhimmel. Man findet ihn im Sternbild Herkules.
Der Kugelsternhaufen M2 liegt im Sternbild Wassermann. Auch dieses Foto entstand in Wien - und damit unter lichtbesudeltem Himmel.
M15 im Sternbild Pegasus. Bei Kugelsternhaufen ist die Fotografie dem Auge stark überlegen.
Der Neptunmond Triton, hier rechts neben seinem überbelichteten Planeten, ist so lichtschwach, dass ihn kaum ein Amateur zu Gesicht bekommt. Die Fotografie hat damit kein Problem.

 

Das "Goldene Tor" wird von den Sternhaufen Plejaden und Hyaden gebildet.

 

Die Wandelgestirne passieren es beim Lauf entlang der Ekliptik.

 

 

M67 im Krebs ist mit über 4 Milliarden Jahren untypisch alt für einen Offenen Sternhaufen.

 

Nicht ganz ausgeschlossen, dass unsere Sonne einst darin geboren wurde. Man findet ihn im Wintersternbild Krebs.

 

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Der Offene Sternhaufen mit der Bezeichnung M35 (Zwillinge) ist ein lohnendes Beobachtungsobjekt am Winterhimmel.

 

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Das Siebengestirn im Stier:

 

Galileo Galilei beschrieb den teleskopischen Anblick erstmals 1610 in seinem Sternenboten.

 

 
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