Sofern nicht anders vermerkt, entstanden die Aufnahmen auf meiner Balkonsternwarte in Wien. Näheres unter Konfiguration.
Markarian 501: Diesen Blazar (13,5 mag) treibt mutmaßlich ein enges Paar Schwarzer Löcher an, das in 100 Jahren verschmelzen könnte. Entfernung: ~ 500 Mio. Lichtjahre (Daten)
Etwas links der Bildmitte der kleine Blasennebel (NGC 7635) in der Kassiopeia: Ein heißer O-Stern stößt Gas aus. Dieses trifft mit 100.000 km/h auf den umgebenden Wasserstoff (Daten)
Der Pelikannebel (IC 5070) im Schwan hier einmal ohne den berühmteren, benachbarten Nordamerikanebel. Wasserstoff bildet das scheinbare Vogelprofil (Daten)
Die Mondsichel samt Erdschein, Plejaden und einem geisterhaften "Zweitmond" - letzterer entstand durch interne Reflexionen im Vivitar-Teleobjektiv (Daten)
NGC 7000, der Nordamerikanebel. Die rote Farbe dieses Gasnebels - er schimmert sehr schwach im Sternbild Schwan - stammt vom Wasserstoff (Daten)
Komet C/2025 R3 (Panstarrs) am 9.4.2026 in der beginnenden Morgendämmerung.
M 101 ist die Feuerradgalaxie im Großen Bären. Entdeckt wurde sie 1781 vom Franzosen Pierre Méchain. Abstand: 21 Mio. Lichtjahre (Daten)
Jupiter: Links ungefiltert (visuell + IR), rechts im IR-Methanband. Hochfliegendes schluckt weniger Licht und erscheint im CH4-Band deshalb weniger dunkel. Der Große Rote Fleck sticht heraus, ebenso Dunstschichten über den Polen. Ihretwegen "verschwindet" Jupiters Abplattung (Daten)
Jupiter, mäßiges Seeing. Der Große Rote Fleck fast im Zentralmeridian. Ausmessung: Position 87° / -23° (System II), Durchmesser innen 11.200 x 7.600 km, außen 16.700 x 8.800 km (Daten)
Der 85 km weite Tycho zählt zu den jüngsten Mondkratern - Alter nur 100 Mio. Jahre. Man beachte den stark terrassierten Wall und das geteilte Zentralgebirge (Daten)
Kappa Geminorum ist ein Mehrfachstern. Als er hinter dem dunklen Mondrand verschwand, geschah die Sternbedeckung in Stufen - aber alles innerhalb einer halben Sekunde (Daten)
Das Kerngebiet des Orionnebels (M42) ist hier hoffnungslos überbelichtet. Man sieht aber, wie er sich bis zum Running Man Nebula (Sh 2-279; ganz oben) erstreckt (Daten)
M42, der Orionnebel (M42), ist ein untypisch heller Emissionsnebel. Unter dunklem Himmel erspäht bereits das freie Auge an dieser Stelle einen matten Schimmer (Daten)
Das Leo-Triplet, gebildet aus den scheinbar eng beisammen stehenden Galaxien M66 (li. unten), M65 (re. davon) und NGC 3628 (oben). Rechts unten übrigens eine weitere: NGC 3593. (Daten)
M31 (Andromedanebel) ist mit 2,5 Mio. Lichtjahren Abstand die nächste fremde Galaxie. Entsprechend erkennt man vergleichsweise viel Detail (Daten)
IC 405, der sogenannte Flammensternnebel im Fuhrmann. Entdeckt hat diesen Emissionsnebel der in Württemberg geborene US-Amerikaner John Martin Schaeberle 1892 (Daten)
NGC 2174 im Orion: Der 75 Lichtjahre durchmessende Wasserstoffnebel soll einem Makakenkopf ähnlich sehen, daher der Spitzname Affenkopfnebel (Daten)
NGC 1579 im Perseus - wegen seiner Ähnlichkeit zum dreiteiligen Trifidnebel im Schützen auch Trifid des Nordens genannt. Inset: 2x Drizzle und weniger verkleinert (Daten)
Die Sonne, zum ersten mal seit Wochen: Die interessantesten Fleckengruppen sind mittlerweile leider verschwunden. Festgehalten mit dem Dwarf 3, annähernd Originalgröße (Daten)
Bloß 0,85 Sekunden lang schoss die ISS über die Sonnenscheibe (im Bild links oben), gerade 796 km von mir entfernt und somit bloß 34,7" klein. Einzelbelichtung mit dem Dwarf (Daten)
Vier Kuppeln auf dem Kuhberg gehören zur Sternwarte und dem Planetarium in Brünn
Gleich ums Eck steckt ein "Raumschiff" mit seiner Vorderkante im Boden - ein Kunstobjekt.
Damit offenbar verwoben sind diese beiden kleinen Figuren:
Nach der "Haverie" ihres Schiffs wollen sie sich in der Sternwarte nach dem "Heimweg" erkundigen
Vor allem junge Besucher zeigen sich vom dortigen Erlebnispfad fasziniert. Weitere Fotos hier
Die Galaxie M33 ist bloß 2,8 Mio. Lichtjahre entfernt. Galileis Schüler Giovanni Battista Hodierna fand diesen sogenannten Dreiecksnebel. Darin sieht man rötliche Sternentstehungsgebiete. Die hellsten: NGC 604 (Wilhelm Herschel, 1784) und NGC 595 (Heinrich Louis d’Arrest, 1864) (Daten)
Europa (rechts am Planetenrand) wirft ihren Schatten auf Jupiter (Daten)
Der Planet und seine vier großen Monde in einer Aufnahme: Von links nach rechts Europa, Io, Ganymed, Jupiter und Kallisto. Jupiter wurde abgeschwächt, Kallisto stark aufgehellt (Daten)
Das winzige Scheibchen des Jupitermonds Ganymed (links oben) lässt Oberflächendetails erahnen. Im Inset (rechts unten) sehen wir ihn mit dreifachem Drizzle (Daten)
Mein erster Jupiter der Saison: