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Emissionsnebel - Dr. Christian Pinter - Fotogalerie

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Emissionsnebel

Die Emissionsnebel sind in der Milchstraße treibende Wolken aus Gas und Staub, aus denen gerade neue Sternsysteme geboren werden - und zwar zu Hauf. Das UV-Licht der Erstgeborenen regt die an sich dunklen Gebilde dann zum Leuchten an: Näheres dazu.

Es gibt aber auch Ausnahmen: In manchen Fällen wurde das Gas von einem schon entwickelten Stern ausgestoßen, der es mit seiner Strahlung zum Leuchten anregt.
Der sogenannte Adlernebel im Sternbild Schlange ist mit einem offenen Sternhaufen (rechts oberhalb der Bildmitte) verwoben. Oft werden beide Objekte als "M16" aufgelistet (Fotodaten)
Der Adlernebel (M16) im Überblick - siehe auch die Detailaufnahme oben (Fotodaten)
Das Kerngebiet von M8, dem Lagunennebel im Schützen. In diesem Sternentstehungsgebiet eingebettet ist der offene Sternhaufen NGC 6530 (links; siehe auch Bild unten) (Fotodaten)
M8, der Lagunennebel im Schützen, in seiner ganzen Ausdehnung. In den schmalen dunklen Regionen entstehen neue Sterne (siehe auch Bild oben) (Fotodaten)
Das Zentralgebiet des Emissionsnebels M20 im Schützen - siehe auch unten (Fotodaten)
M20, der "dreigeteilt" anmutende Trifid-Nebel im Schützen. Ein sehr heißer Stern ionisiert den Wasserstoff und bringt ihn zum Leuchten (Fotodaten)
Links unten der M17, der Omeganebel oder Schwanennebel im Schützen.
Wasserstoff wird auch hier ionisiert und zum Leuchten angeregt (Fotodaten)
Hellster Teil des M17 (siehe oben), hier festgehalten mit 2090 mm Brennweite (Fotodaten)
Der wenig beachtete IC 1396 ist ein Emissionsnebel im Kepheus, rund 2.400 Lichtjahre entfernt. Der zentrale Dreifachstern HD 206267 regt ihn zum Leuchten an. Oben strahlt Mu Cephei: Mit 1.000-fachem Sonnenradius zählt dieser "Granatstern" zu den allergrößten Sonnen (Fotodaten)
Der lichtschwache Emissionsnebel IC 63 (Mitte) und der Reflexionsnebel IC 59 (oben rechts) in der Kassiopeia, 3 bzw. 4 Lichtjahre vom hellen Stern Gamma Cassiopeiae (r.u.) entfernt (Fotodaten)
Der Emissionsnebel NGC 281 (Pacman-Nebel) liegt in der Kassiopeia. Wiedergabe mit unterschiedlicher Sternreduktion: Original, teilweise und totale Sternreduktion (Fotodaten)
Bok-Globule, Ausschnitt aus dem NGC 281 (s.o.): In diesem kleinen dunklen Fleck in der Bildmitte verdichtet sich ein Protostern, bis schließlich die Kernfusion einsetzen wird (Fotodaten)
SHA-2 199: Der Seelennebel, ein Emissionsnebel in der Kassiopeia. Entfernung: 7.500 Lichtjahre. Die Sterne wurden bei der Ausarbeitung entfernt (Fotodaten)
SHA-2 199: Der Seelennebel, anders ausgearbeitet (Fotodaten)
IC 5146: Wasserstoffgas wird vom Kepheus-Stern DH Cephei (HD 215835) ionisiert. Caroline Herschel entdeckte diesen "Zauberernebel" 1787. Distanz: 10.000 Lichtjahre (Fotodaten)
IC 5146, der sogenannte Kokonnebel im Schwan (Fotodaten)
NGC 7000, der Nordamerikanebel. Die rote Farbe dieses Gasnebels - er schimmert sehr schwach im Sternbild Schwan - stammt vom Wasserstoff (Daten)
Der Pelikannebel (IC 5070) im Schwan hier einmal ohne den berühmteren, benachbarten Nordamerikanebel (siehe oben) (Daten)
Eine andere Art Emissionsnebel: Der kleine Blasennebel (NGC 7635) in der Kassiopeia. Ein heißer O-Stern stößt Gas aus. Dieses trifft mit 100.000 km/h auf den umgebenden Wasserstoff (Daten)
Ebenfalls anders ist NGC 6888, der sogenannte Sichelnebel im Schwan: Sein Wasserstoffgas stammt vom Wolf-Rayet Stern WR 136, der es auch zum Leuchten anregt (Daten)
M42, der Orionnebel (M42), ist ein untypisch heller Emissionsnebel. Unter dunklem Himmel erspäht bereits das freie Auge an dieser Stelle einen matten Schimmer (Daten)
Das Kerngebiet des Orionnebels (M42) ist hier hoffnungslos überbelichtet. Man sieht aber, wie er sich bis zum Running Man Nebula (Sh 2-279; ganz oben) erstreckt (Daten)
NGC 2174 im Orion: Der 75 Lichtjahre durchmessende Wasserstoffnebel soll einem Makakenkopf ähnlich sehen, daher der Spitzname Affenkopfnebel (Daten)
IC 405, der sogenannte Flammensternnebel im Fuhrmann. Entdeckt hat diesen Emissionsnebel der in Württemberg geborene US-Amerikaner John Martin Schaeberle 1892 (Daten)
NGC 1579 im Perseus - wegen seiner Ähnlichkeit zum dreiteiligen Trifidnebel im Schützen auch Trifid des Nordens genannt. Inset: 2x Drizzle und weniger verkleinert (Daten)
Auch in anderen Galaxien - hier der Dreiecksnebel M33 - gibt es Emissionsnebel. In diesen kleinen rötlichen Gebilden mitten in den Spiralarmen werden neue Sterne geboren (Daten)
Etwas verrauschte Detailaufnahme des NGC 2024 - Flammennebel - im Orion (Daten)
NGC 1499, seiner länglichen Form wegen California-Nebel genannt, ist ein Sternentstehungsgebiet im Perseus. Visuell gilt er als schwierig (Daten)
Die Emissionsnebel LBN 224 und LBN 234 nahe dem Stern Sadr im Schwan (Daten)
Der helle Zentralteil des Orionnebels setzt sich sogar am lichtbesudelten Himmel Wiens durch.
Allerdings werden klare Winternächte hier immer seltener.
Das Kerngebiet des Gas- und Staubnebels M17 im Schützen - fotografiert unter und durch den lichtverpesteten Himmel über Wien (ohne Filter)
Der Sternhaufen NGC 6530 (links) regt das Gas des M8 zum Leuchten an. Das Licht des südlichen Sternbilds Schütze muss "durch ganz Wien", bevor ich es einfangen kann.
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