Sofern nicht anders vermerkt, entstanden die Aufnahmen auf meiner Balkonsternwarte in Wien. Hier geht es zu früheren Fotos aus 2026.
Der sogenannte Adlernebel im Sternbild Schlange ist mit einem offenen Sternhaufen (rechts oberhalb der Bildmitte) verwoben. Oft werden beide Objekte als "M16" aufgelistet (Fotodaten)
Der Zwergplanet Pluto weilt im Steinbock und klettert nur mäßig hoch über den Wiener Horizont: Das entfernteste Objekt im Sonnensystem, das Amateure einfangen können (Fotodaten)
Das Kerngebiet von M8, dem Lagunennebel im Schützen. In diesem Sternentstehungsgebiet eingebettet ist der offene Sternhaufen NGC 6530 (links; siehe auch Bild unten) (Fotodaten)
M8, der Lagunennebel im Schützen, in seiner ganzen Ausdehnung. In den schmalen dunklen Regionen entstehen neue Sterne (siehe auch Bild oben) (Fotodaten)
Links unten der M17, der Omeganebel oder Schwanennebel im Schützen. Wasserstoff wird auch hier ionisiert und zum Leuchten angeregt - siehe auch das Foto unten (Fotodaten)
Das Zentralgebiet des Emissionsnebels M20 im Schützen - siehe auch unten (Fotodaten)
M20, der "dreigeteilt" anmutende Trifid-Nebel im Schützen. Ein sehr heißer Stern ionisiert den Wasserstoff und bringt ihn zum Leuchten - siehe auch oben (Fotodaten)
Die Nova Aquilae 2026 (V2104) im Adler. Am 10.7. war sie gemessene 11,9 mag schwach. Am Foto ist sie der "helle", rötliche Stern in der Mitte (Fotodaten)
NLCs - Leuchtende Nachtwolken: Hier untypisch spät, nämlich in der astronomischen Dämmerung, und in 6° Höhe sehr lichtschwach. Errechnete Distanz: 800 km (Fotodaten)
Der etwa 1 km große Erdbahnkreuzer 1997 NC1 schoss am 27.6.2026 in etwa 2,6 Mio. km Distanz an der Erde vorbei. Die Strichspur zeigt 1 Stunde Flug (Fotodaten)
Der wenig beachtete IC 1396 ist ein Emissionsnebel im Kepheus, rund 2.400 Lichtjahre entfernt. Der zentrale Dreifachstern HD 206267 regt ihn zum Leuchten an. Oben strahlt Mu Cephei: Mit 1.000-fachem Sonnenradius zählt dieser "Granatstern" zu den allergrößten Sonnen (Fotodaten)
Der Elefantenrüsselnebel ist eine Dunkelwolke im IC 1396 (siehe oben). Hier formen sich gerade neue Protosterne, die das jetzt noch dunkle Gas später zum Leuten anregen werden (Fotodaten)
Der lichtschwache Emissionsnebel IC 63 (Mitte) und der Reflexionsnebel IC 59 (oben rechts) in der Kassiopeia, 3 bzw. 4 Lichtjahre vom hellen Stern Gamma Cassiopeiae (r.u.) entfernt (Fotodaten)
Der Emissionsnebel NGC 281 (Pacman-Nebel) liegt in der Kassiopeia. Wiedergabe mit unterschiedlicher Sternreduktion: Original, teilweise und totale Sternreduktion (Fotodaten)
Bok-Globule, Ausschnitt aus dem NGC 281 (s.o.): In diesem kleinen dunklen Fleck in der Bildmitte verdichtet sich ein Protostern, bis schließlich die Kernfusion einsetzen wird (Fotodaten)
Venus und Jupiter: Am Abend des 8.6.2026 schrumpfte der scheinbare Abstand der beiden Planeten auf knapp 1,9 Grad (Fotodaten)
SHA-2 199: Der Seelennebel, ein Emissionsnebel in der Kassiopeia. Entfernung: 7.500 Lichtjahre. Die Sterne wurden bei der Ausarbeitung entfernt (Fotodaten)
IC 5146: Wasserstoffgas wird vom Kepheus-Stern DH Cephei (HD 215835) ionisiert. Caroline Herschel entdeckte diesen "Zauberernebel" 1787. Distanz: 10.000 Lichtjahre (Fotodaten)
IC 5146 (Kokonnebel): Der Emissionsnebel leuchtet am Ende der Dunkelwolke Barnard 168, die sich oberhalb der Bildmitte von links nach rechts zieht. Der um den Nebel liegende offene Sternhaufen Collinder 470 sorgt fürs Nebelleuchten, v.a. der Heißsporn BD +46° 3474 (Fotodaten)
Rund um den Stern Sadr im Schwan liegt die sogenannte Gamma Cygni Region:
Wasserstoff wird zum Leuchten angeregt. Wo dies nicht geschieht, bleibt er dunkel (Fotodaten)
Der zweite Vollmond des Mai 2026. Ein solcher zweiter Vollmond wird heute Blue Moon genannt. Blue-Moon-Songs reichen bis ins Jahr 1934 zurück (Fotodaten)
Links Sinus Iridium (Regenbogenbucht), oben der Krater Plato. Die isoliert hochragenden Mondberge heißen Montes Recti, Montes Teneriffe, Mons Pico und Mons Piton (Fotodaten)
Links oben das Mare Humorum (Meer der Feuchtigkeit), unterhalb der Bildmitte der Mondkrater Hainzel. Ganz unten der untypisch längliche Krater Schiller (Fotodaten)
Der Mondkrater Copernicus besitzt mehrere Zentralberge und einen terrassierten Wall, ähnlich wie der kleinere Eratosthenes rechts oben. Über Copernicus: Montes Carpatus (Fotodaten)