NLCs
Leuchtende Nachtwolken (englisch: noctilucent clouds; abgekürzt: NLC bzw. NLCs) bilden sich über der arktisnahen Mesosphäre, und zwar in etwa 84 km Höhe.
Sie schweben sehr viel höher als normale Troposphärenwolken und können daher noch in der späteren Dämmerung von der Sonne angestrahlt werden - wenn sich normale Wolken nur mehr als dunkle Schattenrisse vom tiefblauen Firmament abheben.
NLCs sind gelegentlich im Juni oder Juli auch von Österreich aus zu erspähen. Hier erfahren Sie mehr über deren Zustandekommen und über Beobachtungsmöglichkeiten.
NLCs - Leuchtende Nachtwolken: Hier untypisch spät, nämlich in der astronomischen Dämmerung, und in 6° Höhe sehr lichtschwach. Errechnete Distanz: 800 km (Fotodaten)
Am 14. Juli 2009 brauchte ich nur aus dem Fenster in Wien-Floridsdorf zu blicken, um besonders helle NLCs zu beobachten
Meine ersten NLCs hatte ich 1986 im schottischen Dunbar erlebt. Völlig überrascht drückte ich die analoge Yashica einfach aufs Fensterbrett und belichtete ein paar Sekunden lang